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Eifersucht und Angst...

Zwei hässliche Gefühle. Vor allem das erstere. Ich hätte nicht gedacht, dass mich eine solche äußerliche Kleinigkeit so treffen könnte.
Seit Brad zurück ist, wälze ich das, was er gesagt hat, hin und her. Ich gebe zu, ich ließ ihn alles andere als ausreden, aber der Satz "Der ist nur von Schuldig" war wirklich keine gelungene Einleitung um mich zu beruhigen. Auch die Erklärung, dass die beiden früher mal eine Affäre hatten, sorgte bei mir nicht für Entspannung.
Meine Gedanken kreisen um die Situation; ich stelle mir vor, wie es dazu gekommen ist und frage mich, wie weit sie gegangen sind. Frage mich, ob vielleicht doch noch etwas zwischen den beiden ist, denn sie leben immerhin zusammen und kennen sich schon lange. Frage mich, ob ich mich nicht vielleicht ZU sehr auf Brad verlasse und von ihm abhängig mache. Frage mich, ob es nicht auch teilweise mein Fehler ist, dass es überhaupt so weit kam.

Ich war lange außer Brads Reichweite und auch davor war unsere gemeinsame Zeit immer sehr knapp bemessen und alles musste immer heimlich geschehen. Ich konnte vor niemandem zu meiner Liebe stehen und auch so etwas Banales wie ein Knutschlfleck war damals einfach nicht drin.

Und heute muss ich nun schon wieder (oder immer noch?) Angst haben. Einerseits vor Kritiker und andererseits vor mir selbst. Denn normalerweise kriege ich mich immer sehr schnell wieder ein, wenn etwas ist. Egal ob Wut, Enttäuschung, Eifersucht oder auch Angst - ich bin meiner Gefühle eigentlich fast immer Herr gewesen.
Nun jedoch ist es so, dass mir ein Tag zum Abregen nicht gereicht hat.
Am Freitag rief Brad mich an und ich blockte dieses Gespräch ebenso wie einen weiteren Anruf ab. Ich sah mich nicht in der Lage, normal mit ihm zu reden.

Dabei glaube ich ihm doch eigentlich, dass da nichts weiter war. Uneigentlich jedoch habe ich Angst.
Und bin eifersüchtig auf Schuldig, der Brad so lange und gut kennt. Der Brad immer kennen "durfte" und ihm nahe ist. Der ihm einen Knutschfleck verpassen durfte.

Irgendwie schwachsinnig auf den Teamkollegen des Geliebten eifersüchtig zu sein, oder? *seufz* Aber ich hätte Brad am liebsten ganz für mich allein. Würde ihn gern wegsperren, wo nur ich ihn sehen kann.

Boah, ich find mich grad selbst ätzend! ...

Ich habe versprochen, mich bei ihm zu melden, damit wir diese Sache endlich aus der Welt schaffen können und dazu werde ich mich heute dann wohl endlich mal aufraffen. Denn je länger ich warte, desto mieser und unfairer fühle ich mich und meine Ängste nehmen dadurch auch nicht ab. Viel mehr werden sie von meinen Träumen noch zusätzlich geschürt, denn was so etwas betrifft, habe ich eine ZU gute Fantasie...


@Yu-chan:
Nun, wie man dem Eintrag entnehmen kann, kam es bisher nicht zu einer Aussprache, was aber an mir liegt. Brad hat wie gesagt zweimal versucht, mich zu erreichen.
Natürlich war das nicht das, was ich sehen und hören wollte, als er zurückkam, aber daran wird unsere Beziehung sicherlich nicht zerbrechen. Hoffe ich jedenfalls sehr...
Danke fürs Daumen drücken.

@Ran:
Auch hier dankeschön. Ich weiß ja selbst, dass ich total übertrieben reagiert habe, aber ich werde diese verdammte Angst einfach nicht los... *seufz*
Aber ich werde mich trotzdem endlich mal aufraffen heute, sonst kommt es ja nie zu einer Aussprache...
21.2.07 12:30


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Kurzer Rückblick, Valentinstag und weitere Ärgernisse…

Sorry, aber ich habe gerade keine große Lust, auf die Kommentare zu antworten. Nur eines sei zu Yu-chans letztem Satz gesagt: Falls Brad das vorgehabt haben sollte, dann kam es auf jeden Fall aus gegebenen Gründen nicht zustande.

Aber eines nach dem anderen…

Wie bereits befürchtet musste Brad diese Woche nach New York um einige geschäftliche Dinge zu regeln. Nun gut, das kann ich ihm wahrlich nicht verübeln, auch wenn ich die Zeit natürlich lieber mit ihm verbracht hätte, statt nur dumm herum zu sitzen. Da Brad jedoch Schuldig als seine Begleitung auserkoren hatte, war auch Ran diese Tage allein, sodass wir immerhin beide jemanden hatten, mit dem man etwas unternehmen konnte. Und sei es nur der wöchentliche Großeinkauf gewesen.

Auch wenn ich bemüht war, mir nichts anmerken zu lassen, so waren diese paar Tage, in denen ich Brad nicht erreichen konnte, schon ein Härtetest für mich. Tief in meinem Unterbewusstsein habe ich wohl immer noch Verlustängste und habe mich also in Gedanken an den gestrigen Tag geklammert, an dem Brad und Schuldig mittags nach Japan zurückkehren wollten. Wollten. Eigentlich.
Ein Sturm sorgte dafür, dass sämtliche Flüge gestrichen wurden, was Ran und ich jedoch erst erfuhren, als wir uns am Abend im Internet beim Flughafen schlau machten, da wir uns beide ein wenig zu sorgen begannen. Nun, immerhin wussten wir, warum die beiden nicht zurückgekommen waren.

Währenddessen hatten wir alle vier einen anstrengenden Valentinstag hinter uns. Warum er anstrengend war? Weil uns unser selbsternannter „Fanclub“ mit Süßigkeiten, kleinen Geschenken und Blumen gerade zu überhäuft hat. Das wird jedes Jahr schlimmer… Dabei sollte man meinen, dass die Mädchen mal älter und erwachsener werden. Es war alles in allem einfach ein nervenaufreibender Tag, da das Gegiggel und Gekicher nur noch lauter und schlimmer als sonst war und wir nicht so gut zum Arbeiten kamen, wie es an einem solchen Tag nötig gewesen wäre. Zu dem hatte ich die Nacht davor nicht gut geschlafen (okay, ich habe keine Nacht gut geschlafen, seit Brad in Amerika war) und einzig der Gedanke an Brads Rückkehr hielt mich halbwegs bei Laune. Aber auch diese sank im Verlauf des Tages, als sich weder Brad noch Schuldig meldeten und der Andrang im Laden am Nachmittag nur noch stärker wurde.
Aber auch dieser Tag ging vorbei und mit einiger Mühe konnte ich auch die ganze Schokolade verstauen, die sich im Laufe des Tages angesammelt hatte. Da wir nicht jedem Mädchen eine Schokolade zurückschenken konnten, hatten wir bisher jedes Jahr am White Day Süßigkeiten als Gegengeschenke in den Laden gelegt und da durfte sich dann jeder etwas wegnehmen. Das war sehr oft die oben erwähnte, erfolgreich verstaute Schokolade *grins* Allerdings haben wir dieses Jahr so viel bekommen, dass wir beim Aufstellen der Süßigkeiten wohl Platzprobleme bekommen werden… Nun ja, mal sehen. Das ist mir eigentlich auch total egal gerade, ich habe nämlich andere Probleme.

Als ob dieser Tag also nicht schon ärgerlich genug gewesen wäre, kamen wie bereits erwähnt weder Schuldig noch Brad nach Japan zurück. Was ja gerade noch zu verkraften war, da sie ja nichts dafür konnten.
Was allerdings vollkommen, absolut nicht in Ordnung war, ist der Zeitvertreib der beiden, während sie auf ihren Flug gewartet haben… *knurr bei dem Gedanken daran*
Die zwei hatten nämlich nichts Besseres zu tun, als einfach mal ein wenig herum zu machen. Herum zu machen. Rumzuknutschen!
Gott verdammt, WAS bitte soll DAS?!?
Ich hab doch auch nicht mit Ran herum gemacht, nur weil Brad gerade nicht da war, oder?!? Bin ich all die Zeit nur viel zu sehr auf Wolke 7 geschwebt um nicht zu bemerken, dass sich meine Gefühle vielleicht doch von Brads unterscheiden? Ich meine, argh… Jetzt reg ich mich schon wieder auf. Aber ich muss das mal loswerden!
Ich dachte bisher nämlich, dass es zwischen Brad und mir einfach passte. Dass ich ihn wieder gefunden habe nach so langer Zeit, in der er sich nach eigener Aussage nach mir gesehnt hat. Nun, Schuldig war während dieser Zeit aber sicherlich bei ihm. Ich will es mir gar nicht vorstellen… War ich zu naiv, an die „wahre Liebe“ zu glauben und zu denken, sie in Brad gefunden zu haben? Vielleicht bin ich einfach zu abhängig von ihm… Aber es regt mich verdammt nochmal mächtig auf, dass er mit einem anderen herummacht! Und dass ihn ein anderer geküsst hat!! Eigentlich habe ich Brad in gewissem Sinne als „mein“ betrachtet und ich bin alles andere als begeistert davon, dass jemand anderes mein „Eigentum“ so leicht bekommen kann.
Oder sehe ich das am Ende wirklich zu eng? Ist es heute normal, sich einfach mit dem zu begnügen, was man gerade zur Verfügung hat?

Wenn ich es wirklich ernst mit jemandem meine, dann bin ich auch treu. Ohne Wenn und Aber. Ist vielleicht altmodisch, aber so sehe ich das nun einmal.

Das Beste war wirklich noch, dass ICH den Knutschfleck entdeckt habe und dann als Antwort zu hören bekomme „Der ist nur von Schuldig…“ NUR?!?
Sollte ich mir jetzt Gedanken machen?
Okay, er hat dann versucht sich zu erklären, und dass sie beide einen über den Durst getrunken hatten… Aber so habe ich mir unser Wiedersehen ganz bestimmt NICHT vorgestellt.
Ist Alkohol denn die Entschuldigung für alles? Ich hatte in dem Moment auch wirklich keine Lust, das lange und groß auszudiskutieren, denn Fakt ist: mich hat diese Aktion verletzt, egal wie sie zustande gekommen ist.
Dumm gelaufen für Brad, dass ich den Knutschfleck schon bei der Begrüßung bemerkt habe, auch wenn er versucht hat, ihn zu kaschieren.

In dem Moment war ich einfach nur unheimlich wütend und deshalb artete das Ganze auch schnell in einen Streit aus. Bei sowas kann ich wirklich aufbrausend sein… Und wenn ich jetzt daran denke, werde ich nur schon wieder wütend. Und auch traurig.

Deshalb kamen wir auch zu keiner Aussprache heute und um das wieder gut zu machen, sollte Brad sich schon etwas einfallen lassen. Denn ich finde sein Verhalten mehr als unfair und lasse Alkohol nicht als Entschuldigung gelten.
Wenn ich mich wieder beruhigt habe, werde ich mir das auch genauer anhören und seine Entschuldigung sicherlich auch annehmen, aber ich brauche jetzt erstmal etwas Zeit und meine Ruhe. Im Nachhinein werde ich sicher wieder über mich selbst den Kopf schütteln, aber im Moment bin ich einfach nur wütend und verletzt und überhaupt wollte ich heute den Valentinstag nachfeiern und es richtig schön mit Brad haben und überhaupt ist gerade alles scheiße.
15.2.07 20:32


Positive Veränderung...

Schon wieder ist ein Weilchen her, dass ich mich gemeldet habe. Die Zeit verfliegt momentan einfach nur so… dies ist etwas, das ich schon lange nicht mehr empfunden habe. Im Spätsommer und Herbst kam mir jeder Tag wie der vorige vor und ich hatte das Gefühl, dass sich absolut nichts änderte und ich keinen Millimeter vorwärts kam, egal was ich tat.
Doch mittlerweile fühle ich mich wirklich sehr gut und ausgeglichen und ich hoffe auch, dass das so bleibt.

@Yu-chan:
Das stimmt allerdings, es tat und tut mir gut, manche Dinge nieder zu schreiben. Momentan sind es ja fast nur erfreuliche Dinge, aber auch die muss ich manchmal einfach loswerden. Von daher bin ich schon froh, dass Omi unser Internet so schnell wieder flott bekommen hat.
Ich hoffe auch sehr, dass es so bleibt. Zu sagen, dass ich keine Angst habe, wäre gelogen. Aber dieses Gefühl verdränge ich soweit wie möglich und in Brads Gegenwart bin ich ohnehin die Glückseligkeit in Person.
Ran geht es momentan auch gut, warum, erzähle ich gleich.

@Ran:
Nun, wie bereits erwähnt, geht es Ran besser und ich werde mich natürlich weiterhin darum bemühen, dass es uns allen so gut wie nur möglich geht ^_-


Der Grund für Rans gehobene Laune ist sein Treffen mit Schuldig letzte Woche. Sie haben den Tag auf den Rummel verbracht, wo sie augenscheinlich beide ihren Spaß hatten und es sich gut gingen ließen. Abends waren sie beim Italiener und im Vergleich zu ihrem letzten Treffen schien dieses sehr harmonisch abgelaufen zu sein. Zudem hat Ran endlich sein geliebtes Katana zurück bekommen, so dass er nun auch wieder trainieren kann, was ihm auch oft seelischen Ausgleich verschafft hat früher.
Er kam am selben Abend später noch zu mir und hat mir freudig von seinem Tag mit Schuldig erzählt… und es war eine Wonne, ihm zuzuhören und zu sehen, dass es ihm gut ging, dass er Spaß gehabt hatte. Hoffentlich entwickelt sich das weiterhin positiv.
Ich kenne Schuldig wirklich nicht gut genug, um mir ein Urteil zu erlauben, deshalb lasse ich mich einfach mal überraschen, wie das Ganze weitergeht.

Brad ist zurzeit leider ziemlich beschäftigt und muss eventuell sogar bald nach New York fliegen, da es in einer Firma dort Probleme gibt. An den Abend nach unseren ersten Treffen war ich irgendwie recht unruhig… vielleicht hatte ich unterbewusst doch irgendwie Angst, ihn nicht wieder zu sehen. Doch auch das hat sich mittlerweile weitestgehend gelegt. Ich genieße die gemeinsame Zeit aus vollen Zügen und versuche mir wirklich jedes Detail wieder ins Gedächtnis zu rufen, was natürlich ein unmögliches Unterfangen ist. Dennoch weilen meine Gedanken oft bei letztem Sommer und auch das alte Gefühl der Angst steigt manchmal noch in mir auf, was ich jedoch nach Möglichkeit nicht zulasse.
Ich kann immer noch kaum glauben, dass ich den Menschen, den ich eigentlich schon verloren hatte, nun wieder habe… Dass Brad all die Monate noch an mich gedacht hat und in gewisser Weise auf mich gewartet hat, obwohl ich mich eigentlich nie wieder hätte an ihn erinnern können.

Ich rede auch manchmal spät abends noch mit Ran über solche Dinge, wenn die anderen beiden schon oben in ihren Zimmern sind. Es schweißt uns noch mehr zusammen, dass wir beide etwas wissen, was die anderen zwei nicht wissen. Und ich bin froh, manche Sachen einfach mal auszusprechen, denn auch wenn ich wirklich sehr froh darüber bin, mich wieder erinnern zu können, so waren es halt doch nicht nur positive Dinge, die wir erlebt haben… Ich werde mich einfach an all das langsam gewöhnen müssen, und bin zuversichtlich, das auch zu schaffen.
7.2.07 21:01


Technische Probleme…

Dass ich mich nun 10 Tage lang nicht gemeldet habe, liegt vor allem daran, dass unser W-Lan Router kurz nach dem letzten Eintrag seinen Geist aufgegeben hat. Es hat mich zwar nicht umgebracht, aber ich habe diese Art des Tagebuchs irgendwie lieb gewonnen und bin demnach froh, dass mittlerweile alles wieder reibungslos läuft. Wir verdanken es wohl vor allem Omis Hartnäckigkeit, dass der neue Router so schnell geliefert wurde, normalerweise dauert das nämlich mindestens zwei Wochen.

Nun zuerst zu den Kommentaren:

@Ran:
Vielen Dank für die liebe Unterstützung. Und da hast du Recht, was Brad angeht mutiere ich wirklich zum Egoisten. Das habe ich in den letzten Tagen öfter feststellen müssen, wenn wir unterwegs waren… Weil Brad so anzustarren, wie manche Passanten das taten, ganz klar mir allein zusteht *grins*

@Yu-chan:
Auch hier lieben Dank, auch für die Aufmunterungen während des Sommers. Ich weiß allerdings nicht, ob sich Herzchen über meinem Kopf so gut machen… das beißt sich so mit meinen Augen *grins* Dass es zwischen Brad und mit so harmonisch läuft, hat mich auch ein wenig gewundert, aber ich freue mich natürlich sehr darüber, dass sich anscheinend wirklich nichts zwischen uns geändert hat. Wobei es doch eine Änderung ist, dass wir uns nicht mehr klammheimlich treffen müssen.


In den letzten Tagen ist für einen Außenstehenden nicht viel passiert.
Ich arbeite im Koneko und treffe mich so oft wie möglich nach Feierabend mit Brad. Meine Erinnerungen habe ich mittlerweile alle wieder, bis auf eine. Und diese wird sich mir sicherlich ebenso offenbaren, wie es bereits eine andere tat, an die ich mich durch bloße Erzählungen auch nicht erinnern konnte. In dem Moment als Brads Lippen zum ersten Mal seit langer Zeit wieder auf meinen lagen, stürzten auch all die vergleichbaren Erinnerungen wie ein bunter Bilderstrom auf mich ein.
Das war es, was mir die ersten Tage noch etwas auf der Seele gelegen, da ich mich an dieses wunderbare Gefühl einfach nicht erinnern konnte. Doch dieses Problem hat sich mittlerweile ja gelöst und so kann ich nun auch ruhiger noch auf die allerletzte Erinnerung warten…
Die Zeit die ich mit Brad verbringe ist wunderbar und mein größter Schatz, den ich mir unter keinen Umständen wieder nehmen lassen möchte. Wir reden sehr viel, über letzten Sommer, über Belangloses, über aktuelle Dinge ebenso wie über unsere Gefühle und Ängste. Dass Brad mich nach all der Zeit immer noch genauso oder vielleicht sogar noch mehr liebt, erscheint mir fast wie ein Wunder…
Ebenso erscheint es mir fast wie ein Wunder, dass Kritiker von all dem nichts mitzubekommen scheint. Natürlich ist das sehr erfreulich, dass ich Brad so oft sehen kann, aber ein wenig verunsichert bin ich doch. In gewisser Hinsicht spiele ich hier nicht nur mit meiner eigenen, sondern auch mit der Sicherheit von den anderen dreien. Allerdings könnte es auch wirklich an Brads Vorsicht liegen, denn wenn wir uns verabreden, überprüft er, so gut er es mit seinen Visionen vermag, immer erst, ob wir uns gefahrlos treffen können.

Jedenfalls fühle ich mich im Großen und Ganzen so gut wie schon seit Ewigkeiten nicht mehr. Meine beinahe beständig gute Laune ist sogar Ken und Omi aufgefallen, woran ich selbst erst richtig erkannt habe, wie ich all die Zeit auf die anderen gewirkt haben muss. Und mittlerweile war mir auch eine gute Idee eingefallen, mit der ich mich bei Ran bedanken konnte. Ich habe ihn gestern Abend ins Kino eingeladen und anschließend sind wir schön zu meinem Lieblingschinesen essen gegangen. Den Kinofilm haben wir gemeinsam ausgesucht und er hat uns auch beiden gut gefallen. Wir haben uns beim Essen noch ein wenig darüber unterhalten und ich bin auf jeden Fall dafür, einen solchen Abend bei Gelegenheit zu wiederholen. Das Essen war auch angenehm, ich hatte einen kleinen Tisch reserviert, sodass wir keinerlei Probleme mit den Plätzen hatten. Und dass Ran gern Chinesisch isst, ist mir schon länger bekannt. Wir hatten also einen schönen, ruhigen Abend in angenehmer Atmosphäre und haben uns gut unterhalten.
Jedoch hat er mir auch einige Dinge erzählt, die weniger angenehm waren und mich in meinem Beschluss, öfter mal etwas mit ihm zu unternehmen, nur bestärkten. Ran fühlt sich oft einsam, besonders da jeder von uns anderen dreien ein Hobby und gute Freunde, bzw. einen Partner hat. Und da hat er Recht, seit wir ein „normales“ Leben führen, haben sich die Bande innerhalb unseres Haushaltes ein wenig gelockert… Einen gemeinsamen Spieleabend gab es beispielsweise schon ewig nicht mehr.
Aber ich verstehe auch, dass Ran nicht unbedingt alleine weggehen mag, zumal er kürzlich erst mit Schuldig aus gewesen ist, was ihm nicht so ganz zugesagt hatte. Er verträgt Zigarettenrauch absolut nicht, was auch mich immer dazu bewegt, in seiner Gegenwart nicht zu rauchen. Und dann den Abend in einer verrauchten Bar zu verbringen, nenne ich wirklich nicht gerade gelungen. Zumal ich wirklich nicht sagen kann, woran er bei Schuldig ist. Liebe würde ich es auf jeden Fall nicht nennen und Ran ist gewiss niemand, der sich nur nach einer schnellen Nummer sehnt.
Jedenfalls werde ich mich mal ein wenig um ihn kümmern und ihn, wenn er möchte, ein paar Freunden vorstellen, damit er einfach mal Leute kennenlernt. Mal sehen, vielleicht unternehmen wir ja auch mal wieder zu viert etwas Schönes… Jetzt im Winter könnte man ja vielleicht Skifahren gehen, wobei ich nicht weiß, ob man Ran damit einen Gefallen tun kann (den anderen beiden nämlich auf jeden Fall).

Fazit: Mir geht’s blendend und ich kann mich mal ein wenig bei Ran revanchieren ^_-
28.1.07 21:37


Das Treffen...

(Ich weiß, ich bin wahnsinnig kreativ, was die Titel betrifft…)

Die eher unruhige Nacht und der heutige Vormittag sind nicht weiter erwähnenswert.
Deshalb fange ich gleich mit dem Nachmittag an.

Frisch geduscht und warm eingepackt bin ich heute also zur verabredeten Zeit in das Café gefahren und Ran hat mir dankenswerterweise meine Schicht im Laden abgenommen. (So langsam häuft sich mein „Schuldenberg“ bei ihm…)
Nun gut, ich muss gestehen, dass ich mehr als nur ein wenig zu früh dran war, weil ichs einfach nicht mehr untätig in meinem Zimmer ausgehalten habe, denn die Nacht war unter anderem voll verheißungsvoller Träume.
Ich habe das Café also so gefasst wie möglich betreten und mich erstmal einmal umgesehen, aber verständlicherweise war Brad noch nicht da, sodass ich mir ein schönes Plätzchen suchte und schonmal einen Cappuccino bestellte, während ich jeden neu eintretenden Gast genau musterte.
Brad kam dann immer noch einige Minuten vor der ausgemachten Zeit und fand mich auch sofort mit seinem Blick. Und ich muss sagen, mit meinen vagen Erinnerungen hatte ich durchaus Recht, was sein Aussehen betrifft. Nur, dass er in Realität natürlich noch viel besser aussieht.
Als er an den Tisch herantrat bin ich aufgestanden und wir haben uns einen Moment lang einfach nur stumm umarmt, woraus ich ihm Nachhinein schließe, dass es ihm wohl so ähnlich ging wie mir… Kurz darauf saßen wir uns jedenfalls gegenüber und dass ich ihn möglichst genau musterte, ist ja irgendwie verständlich. Sein Blick auf mir war jedoch keineswegs ruhiger, fast so, als wolle auch er sich wieder jedes Detail ins Gedächtnis rufen.
Es war eine etwas seltsame Situation, weil ich noch stärker als bisher fühlte, dass sich meine Gefühle keinen Deut geändert haben. Bei Brad konnte ich das nicht so genau einschätzen, aber das Telefonat gestern und die Begrüßung hatten mir Mut gemacht, sodass wir doch langsam ins Gespräch kamen.

Ich glaube ich hing wirklich förmlich an seinen Lippen und saugte alles in mich auf, um es wirklich nie wieder vergessen zu können. Je länger ich in Brads Nähe war, desto deutlich wurden meine Erinnerungen und ich war mehr als froh darum, mich endlich an Brad erinnern zu können. Wir blieben nicht allzu lange in dem Café, sondern entschlossen uns zu einem Spaziergang in einem nahe gelegenen Park, der um diese Jahreszeit fast leer war. Wir konnten also ganz frei miteinander reden und ich hatte mich auch bei ihm untergehakt.
Ich bat ihn, mir möglichst genau von unseren Treffen letzten Sommer zu erzählen und dieser Bitte schien er auch gern nachzukommen.
Als er mit seiner Erzählung bei seinem Geburtstag angelangte, dem Tag bevor wir alles vergaßen, fand ich mich plötzlich in seinen Armen wieder und erwiderte die Umarmung nicht weniger innig.
Brad hat all die Zeit an mich gedacht und mich vermisst. Ein Zugeständnis, das mir vor Freude Tränen in die Augen stiegen ließ. Wir waren beide einfach nur so unendlich glücklich, uns wiedergefunden zu haben, das lässt sich mit bloßen Worten gar nicht ausdrücken.

Wir verbrachten fast den ganzen Nachmittag und auch den Abend spazierend oder auch stillstehend in diesem Park und ließen uns in unserer Zweisamkeit von niemandem stören, auch nicht von der Kälte, welche mir mit der Zeit langsam in die Knochen kroch. Meine Hände wurden ja zwischendrin immer wieder professionell von Brads Händen gewärmt…

Zu sagen, ich bin glücklich ist also absolut untertrieben. Ich glaube ich weiß jetzt, was man mit dem Schweben auf Wolke 7 meint… Deshalb dürfte dieser Eintrag auch ein wenig wirr und nicht unbedingt allzu informativ sein… aber das ist mir gerade soooo egal.

Ich bin seit Kurzem wieder zu Hause, am liebsten wäre ich ja gar nicht von Brads Seite gewichen. Aber wir haben nun ja alle Zeit der Welt und werden uns morgen also erneut treffen…
Ran hat auch nichts weiter dazu gesagt, dass ich meinte, ich bekäme jetzt nicht zu essen runter. Ich hab ihn nur im Hausflur kurz gedrückt (ich hatte vor lauter Aufregung meinen Haustürschlüssel vergessen) und von Herzen gedankt… ich denke er weiß, was er mir für einen Gefallen getan hat.

Und da ich nun keine Lust habe, noch mehr zu schreiben, sondern lieber mit den Gedanken bei diesem Nachmittag verweile, verabschiede ich mich für heute.


@Yu-chan:
Wie du siehst, hat mir das allerdings gut getan… wäre ich eine Mangafigur hätte ich vermutlich kleine Herzchen über meinem Kopf schweben.
Den Spaß und den Erfolg hatte ich wohl und ich freue mich unheimlich auf morgen…

@Ran:
Hoppla, nochmal Ran… jetzt war ich doch erst verwirrt *grins* Aber danke für die Erklärung ^^
Und ich erinnere mich denke ich an mittlerweile fast alles wieder. Beziehungsweise die Sachen die noch fehlen sind vor allem Kleinigkeiten, und ich schätze mal, dass ich heute Nacht den Rest einfach träumen werde.
17.1.07 21:16


Neue Entwicklungen…

@Yu-chan:
Danke für die aufbauenden Worte, so ähnlich hat Ran das vorgestern auch formuliert…
Wie man auch seinem Kommentar anmerkt, kann ich mich wirklich auf ihn verlassen und muss damit also nicht ganz alleine klarkommen, wie es im Sommer wohl der Fall war.

Aber nun zum heutigen Geschehen:

Ich habe den gestrigen Tag mit weiteren Nachdenken und „Erinnern“ verbracht, auch wenn zweiteres mittlerweile schon recht automatisch abläuft, je intensiver ich mich damit beschäftige. Da ich laut meiner eigenen Aussage im Sommer eine Visitenkarte von Crawford erhalten habe, wollte ich nun doch einmal mein Glück versuchen und diese vielleicht irgendwo finden. Und so habe ich gestern mein Zimmer auf den Kopf gestellt, wenn auch leider ohne Ergebnis. Daran hat Schuldig wohl gedacht, als er uns vergessen ließ.

Meine Erinnerungen bezüglich der Missionen sind erschreckend intensiv, was allerdings einfach damit zusammenhängen könnte, dass ich sie ja praktisch neu erlebe… Jedenfalls verfolgen sie mich bis in meine Träume, was ich zwar als weniger positiv empfinde, aber gerne in Kauf nehme, da mich auch diese Erinnerungen und Träume näher an die Bilder von Crawford bringen.
Denn diese Erinnerungen sind bildlich gesprochen noch sehr verschwommen und ich könnte keine brauchbare Beschreibung dieses Manns abgeben. Ich kann nur mit Gewissheit sagen, dass er größer und stärker ist als ich, und wohl dunkle Haare hat…
Umso deutlicher treten jedoch meine Empfindungen zu Tage und das war auch der Grund, warum ich mich schnellstmöglich bei Crawford melden wollte. Denn da war definitiv etwas und ich wage zu behaupten, dass dort immer noch etwas ist…

Bevor ich jetzt allerdings wieder anfange herumzusülzen, sei kurz gesagt, dass Ran mir heute Abend einen Zettel mit einer Telefonnummer in die Hand gedrückt hat. Welche Nummer kann man sich wohl denken. Wo er die nun wieder hergezaubert hat, wollte er mir nicht verraten, aber das war mir in dem Moment dann auch recht schnuppe, denn ich hatte auch heute vergeblich versucht, eine Kontaktmöglichkeit in Erfahrung zu bringen.

Ich habe mich nach dem Abendessen also mit dem Telefon in mein Zimmer verzogen und habe erst einmal versucht, mir ein paar schlaue Sätze zurecht zu legen. Weil, was bitte sagt man jemandem, den man geliebt hat, von dem man geliebt wurde, und den man dem Anschein nach trotz allen Widrigkeiten noch immer liebte?
Nachdem ich mir so etwas Ähnliches wie eine sinnvolle Begrüßung ausgedacht hatte, tippte ich schließlich langsam die Nummer ein, und kontrollierte sie noch zweimal, bevor ich es klingen ließ. Ich war nämlich ehrlich gesagt ziemlich nervös und als sich Brad dann am anderen Ende meldete, waren sämtliche vorher ausgedachten Sätze wie weggewischt. Ich habe nämlich erstmal gar kein Wort herausbekommen, weil mich schon allein diese markante Stimme wie ein Schwall kaltes Wasser erwischt hat. Unnötig zu erwähnen, dass auch gleichzeitig die Erinnerungen an Brads Stimme begonnen haben Tango in meinem Kopf zu tanzen.
Brad jedoch schien meinen Anruf erwartet zu haben, jedenfalls klang er nicht sehr überrascht, als er mich mit einem „Yohji?“ mal zumindest zu einer Antwort bewegte.
Am Anfang war ich noch recht unsicher, weil ich weder wusste wie ich ihn anreden sollte, noch, wie genau ich nun zu klaren Antworten auf meine Fragen kam. Aber Brad schien sich zu freuen, dass ich mich gemeldet hatte und bei mir hatte ja ohnehin bereits seine Stimme ausgereicht, um mich erstmal sprachlos zu machen. (Das hat so ein bisschen was von einem verknallten Schulmädchen…)
Jedenfalls kamen wir langsam ins Gespräch, er wollte ganz genau wissen, wie es mir geht und an wie viel ich mich erinnere. Woraufhin ich wahrheitsgemäß antwortete, dass ich etwas in meinem Leben vermisste und dass meine Erinnerung bezüglich ihm noch nicht so klar sei, wie der Rest. Je länger wir redeten, desto klarer wurde für mich, dass die Monate ohne Erinnerung nichts an meinen Gefühlen geändert haben. Noch deutlicher als bisher wurde mir bewusst, dass ich diesen Menschen vermisse und wieder in seine Nähe möchte, zumal ich auch alle Erinnerungen an unsere gemeinsame Zeit wieder haben will. Und dies dürfte am leichtesten zu bewerkstelligen sein, wenn ich mich mit ihm unterhalte und ihn treffe. Genau das habe ich dann auch vorgeschlagen und habe als Antwort folgendes erhalten:
„Du willst dich mit mir treffen? Nun, dagegen habe ich nichts einzuwenden, aber sei gewarnt: Wenn wir uns treffen wird mich keine Macht der Welt davon abhalten können, dich festzuhalten. Wenn dir das nicht passt, dann sollten wir es lassen.“
Unnötig zu erwähnen, dass ich mir Freuden zugesagt habe.

Wir haben uns also für morgen Nachmittag in einem Café verabredet und ich bin einerseits wahnsinnig erleichtert, dass im Moment alles so positiv aussieht und andererseits auch ein wenig aufgeregt, weil das Treffen für mich ja wie ein Blind-Date anmutet.
Aber wenn schon seine Stimme so viel auslöst bei mir, dann dürfte seine Anwesenheit wohl auch die letzten Zweifel zerstreuen und meinen Erinnerungen ordentlich auf die Sprünge helfen.
Allerdings liege ich nun mit Kopfschmerzen im Bett und grinse dümmlich vor mich hin. Ich glaube ich muss mir für Ran mal etwas als Dank einfallen lassen…
Ich freue mich jedenfalls sehr auf morgen und werde nun noch ein wenig meinen neugewonnenen Erinnerungen nachhängen und später möglichst schnell einschlafen, damit ich morgen ausgeruht bin.
16.1.07 20:11


Etwas Klarheit...

Nachdem ich den gestrigen Tag damit verbracht habe, mir den Kopf zu zerbrechen und meine Gedanken etwas zu ordnen, habe ich mich heute zu Ran begeben, insbesondere, nachdem ich sogar einen Kommentar von ihm erhalten hatte.

Da ja Sonntag ist, hatten wir frei und so wie es schien, hat er auch auf mich gewartet. Jedenfalls haben wir beide ein langes Gespräch geführt, was mir auf jeden Fall sehr geholfen hat.
Ran hat seine komplette Erinnerung bereits seit einigen Wochen wieder und scheint irgendwie über den Link zu meinem Blog gestolpert zu sein. Dazu wollte er sich jedoch nicht genauer äußern, er hat auf jeden Fall nur ein paar Einträge überflogen, immerhin war das hier ja mein doch recht privates Tagebuch.

Er hat mir alles erzählt, was er über unseren damaligen Nachtjob wusste und hat viele meiner Fragen beantwortet. Auch über Schwarz, insbesondere über Crawford hat er mir ein paar Dinge sagen können, jedoch meinte er, dass dies etwas sei, womit ich mich selbst auseinander setzen müsste. Zu meinem offensichtlichen „Verrat“ äußerte er sich nicht weiter, es scheint ihn also auf jeden Fall nicht sonderlich zu stören, dass ich mich letztes Jahr auf den „Feind“ eingelassen habe.

Womit wir an dem Punkt angelangt wären, der mir immer noch am meisten Kopfzerbrechen bereitet. Ich weiß nun, mehr oder weniger genau, wie mein Leben vor einem halben Jahr aussah. Auch, dass wir uns um unserer eigenen Sicherheit willen nichts anmerken lassen dürfen, ist mir bewusst, da wir anscheinend wohl zumindest ab und an überwacht werden. Es ist zwar wirklich eine ziemliche Belastung für das Gewissen, so viele Menschen getötet zu haben, aber andererseits konnte ich früher ja auch irgendwie damit umgehen. Immerhin geschah es für die gerechte Sache. Oder zumindest glaubten wir das.
Was ich jedoch immer noch nicht wirklich weiß, ist was ich von der Sache mit Crawford halten soll. Bilde ich mir nur ein, dass ich ihn jetzt, wo er einen Namen bekommen hat, mehr vermisse als bisher? Steigere ich mich da in etwas ein, das nicht hätte sein dürfen und auch jetzt nicht sein kann? Ich weiß nicht, wie es ihm geht, was er macht, ob er manchmal noch an mich denkt… Ich habe noch nicht einmal ein genaues Bild von ihm vor Augen, wie ich gestehen muss. Meine Erinnerung beschränkt sich hierbei mehr auf starke Arme und einen gewissen Duft… schwer zu beschreiben, was ich fühle.
Kann ich diesen Menschen wiedersehen? Und werde ich ihn erneut lieben können? Liebe ich ihn denn nicht immer noch? Tief in meinem Herzen, begraben unter dem Vergessen? Und erwidert er diese Gefühle überhaupt noch?

Diese ganzen Fragen und die Ungewissheit sind schrecklich, aber mit allem kann ich Ran auch nicht volllabern. Ich bin schon froh und dankbar, dass er mir mit all den anderen Dingen geholfen hat. Er meinte auch, dass er sich plötzlich, Knall auf Fall, wieder erinnert habe. Bei mir scheint das etwas anders zu sein… langsam tauchen immer mehr Bilder aus meinem Unterbewusstsein auf, je mehr ich mich mit der ganzen Sache beschäftige. Das geht zwar auf Dauer nicht ohne Kopfschmerzen vonstatten, aber das ist wahrlich mein kleinstes Problem zurzeit.

Mehr gibt es momentan nicht zu erzählen, dieses Chaos wird mich wohl noch ein Weilchen begleiten, bis ich mich wieder an alles erinnert habe… Eins weiß ich jedoch: ich will Crawford treffen und mir Klarheit verschaffen. Wie ich das bewerkstellige überlege ich mir noch…

@Yu-chan:
Ich habe Ihre Kommentare auch gelesen und möchte mich einfach mal für die rege Anteilnahme bedanken. Allerdings glaube ich, dass wir beim „du“ bleiben können, oder?
Und wie man sieht, werde ich wohl auch in Zukunft bloggen. Dabei kann ich meine Gedanken einfach am besten sortieren und in Worte fassen.

@Ran:
Wir haben ja jetzt miteinander gesprochen und ich möchte dir auch auf diesem Weg nochmal danken, falls du das hier lesen solltest.

Falls sich übrigens jemand wundern sollte, warum ich mein Passwort von früher noch kenne, dem sei gesagt, dass ich aus reiner Faulheit schon seit Ewigkeiten überall das gleiche Passwort verwende und mich deshalb problemlos hier einloggen konnte.
14.1.07 20:15


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